Anastasia (Band 8.2) Die Bräuche der Liebe

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Wladimir Megre

Anastasia - Band 8.2

Die Bräuche der Liebe

Aus dem Russischen übersetzt von Helmut Kunkel und Leo Tetzlaf.
240 Seiten. Hardcover gebunden. Silberschnur Verlag. ISBN 978-3-89845-180-2

Die erfolgreiche Anastasia-Reihe findet in diesem Band nun endlich die lang ersehnte Fortsetzung, die an Tiefe nicht hinter den früheren Bänden zurücksteht. Das Buch beschäftigt sich mit der Einstellung der Gesellschaft zum Thema Liebe sowie mit den Auswirkungen dieser Haltung auf das Zusammenleben der Menschen. Anastasia zeigt am Beispiel von alten wedrussischen Bräuchen und deren Bedeutung sehr anschaulich, wie der Zusammenhalt in Familien gestärkt und die Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens geplant werden kann, aber auch wie beispielsweise die zunehmende Kriminalität wirksam eingedämmt werden kann. Anastasias starke Zukunftsvisionen malen eine blühende Zukunft für unseren Planeten …

Inhaltsverzeichnis

  • 1. Kapitel. Liebe ist ein kosmisches Wesen
  • 2. Kapitel. Entspricht unser Leben dem göttlichen Plan?
  • 3. Kapitel. Warum kommt und geht die Liebe?
    • Sollte jeder von uns sein passendes "Gegenstück" suchen?
    • Ein falsches Bild
  • 4. Kapitel. Hochzeitsbräuche
  • 5. Kapitel. An der Zeugung eines Menschen sind nicht nur zwei Körper beteiligt
  • 6. Kapitel. In den Tiefen der Geschichte
    • Arkaim – Akademie der Zauberer
    • Was wollte uns Sungir mitteilen?
    • Die Familienordnung
    • Ein geheimnisvolles Manöver
    • Liebe und die Kampffähigkeit eines Staates
  • 7. Kapitel. Ausradiertes Russland
  • 8. Kapitel. Ein Fehler der Ältesten
    • Der Aufstieg vom Diener zum Fürsten
    • Den alten Fehler nicht wiederholen
  • 9. Kapitel. Das großartige Geschenk des Schöpfers
    • Kindliche Liebe
    • Liebe als gleichberechtigtes Familienmitglied
    • Echte Liebe löst immer Gegenliebe aus
    • In den wedrussischen Schulen unterrichtete man auch die Liebe
  • 10. Kapitel. Voreheliche Spiele
    • Das "Bächlein"
    • Die "Plauder-Tschastuschka"
  • 11. Kapitel. Der Brauch der Trauung
  • 12. Kapitel. Die Zeugung
  • 13. Kapitel. Wie man den Einfluss der Telegonie überwinden kann
  • 14. Kapitel. Die Psychologie der Entstehung und der Geburt eines Menschen
    • Wenn ein kleines Kind von einem Mann zur Welt gebracht wird
  • 15. Kapitel. Der Brauch für eine Frau, die ohne ihren Mann ein Kind gebärt
    • Wo sollen wir unsere Kinder das Licht der Welt erblicken lassen
    • Wedrussische Geburten
  • 16. Kapitel. Trübe Wolken
  • 17. Kapitel. Von den Sternen zur Erde
  • 18. Kapitel. Auch das Chaos hat seine Bedeutung
  • 19. Kapitel. Treffpunkte Heiratswilliger
  • 20. Kapitel. Trauungen für Frauen mit Kindern
  • 21. Kapitel. Frauen von Welt
    • Ein Wiedersehen nach Jahrtausenden
  • 22. Kapitel. Anastasias Trauung
  • Über den Autor

Leseprobe, Auszug

2. Kapitel

Entspricht unser Leben dem göttlichen Plan?

Im Operationssaal des Entbindungsheims wurde ein Mensch geboren. Zum Erstaunen der Ärzte war das kleine Kind vollkommen gesund.

Tage und Monate vergingen wie im Fluge. Der Junge besuchte den Kindergarten, danach die Schule und schließlich die Hochschule. "Weise" Erzieher, Pädagogen und Professoren stellten ihn in einer bestimmten Art und Weise auf sein zukünftiges Leben ein. Sie programmierten ihn. Und so kam der junge Mann zu dem Schluss: Das Wichtigste im Leben ist der Besitz von viel Geld, mit dem man sich gutes Essen, ein Dach über dem Kopf, ein Auto und vornehme Kleidung leisten kann. Aus diesem Grunde bemühte er sich, möglichst viel zu arbeiten, manchmal sogar mit Überstunden und Extraschichten.

Augenblick um Augenblick, Jahr für Jahr steuerte er auf sein Ziel zu. In reiferem Alter schaffte er es endlich, so viel Geld zu verdienen, dass er sich eine Zwei-Zimmer-Wohnung und ein gebrauchtes Auto leisten konnte. In der Zwischenzeit hatte er sich verliebt, geheiratet, sich scheiden lassen und erneut eine Familie gegründet. Das Kind aus erster Ehe blieb nach der Scheidung bei der Mutter. Auch mit seiner zweiten Frau gab es Nachwuchs. Doch jenes Kind zog weit in Richtung Norden um und rief ihn nur noch ein bis zwei Mal im Jahr an. Auch sein Rentnerdasein verflog wie im Nu. Der Greis wurde immer öfter krank und musste schließlich sterben.

Dieses traurige Los teilen sehr viele Menschen auf unserem Planeten. Nur eine kleine Minderheit - berühmte Schauspieler, Politiker, Präsidenten und Millionäre - "bringt es im Leben zu etwas". Solche Prominenten gelten als besonders glücklich, obwohl diese Einschätzung auch nur Illusion ist. Diese Menschen haben in ihrem Leben nicht weniger Sorgen als Otto Normalverbraucher. Auch sie erwartet schließlich das gleiche Schicksal: Alter, Krankheit und Tod. Kann es wirklich sein, dass Gott in Seinem Plan genau dieses Schicksal allen Menschen auf Erden vorherbestimmt hat? Nein!

Der Schöpfer würde Seinen Kindern niemals ein solch grausames und trauriges Schicksal vorherbestimmen.

Unter dem Einfluss gewisser Kräfte hat die Gesellschaft, in der die Menschen miteinander leben, den Plan Gottes ignoriert und sich auf den Weg der Selbstzerstörung und der Selbstquälerei begeben.

Es wird sicherlich Skeptiker geben, die die Existenz des göttlichen Plans bezweifeln. Denn schließlich hat man weder von Wissenschaftlern noch von Politikern über einen solchen Plan gehört.

Religionen deuten Gottes schöpferische Absicht recht unterschiedlich. Außerdem greifen sie dabei immer auf die Hilfe von irgendwelchen Mittelsmännern zurück. Eigentlich sind sie sich nur darin einig, dass Gott existiert.

Philosophen und viele Wissenschaftler glauben an die Existenz einer höheren Intelligenz, die die von uns wahrnehmbare Welt und das irdische Leben erschaffen hat. Und es ist unmöglich, diesem Glauben zu widersprechen. Dazu ist das Miteinander von allem, was in unserer Welt existiert, viel zu intelligent organisiert. Folglich sollte man auch annehmen können, dass die Geschöpfe jenes hochintelligenten Wesens einen ganz bestimmten Zweck haben, dass sie von ewiger Natur sind und dass ihnen eine glückliche Lebensperspektive vorherbestimmt ist. Dies gilt insbesondere für den vom Schöpfer geliebten, nach Seinem eigenen Ebenbild erschaffenen Menschen. Mit anderen Worten: Es gibt eine bestimmte Lebensweise, die der Schöpfer für die Menschen auf unserem Planeten vorgesehen hat, damit der Mensch sich selbst und das Universum auf bestmögliche Weise verstehen kann.

Doch nicht nur Verstehen ist wichtig, sondern auch die ununterbrochene Manifestierung des göttlichen Plans, ergänzt durch unsere eigenen, wunderbaren Schöpfungen. Gott wünscht sich bei Seinen Schöpfungshandlungen immer die Mitwirkung der Menschen, damit Er sich zusammen mit ihnen an der Betrachtung der Schöpfungsergebnisse erfreuen kann.

Zweifellos gibt es einen Plan Gottes. Und es ist nicht nur wenigen auserwählten Menschen möglich, diesen Plan zu ergründen. Jeder, der es sich wünscht, kann ihn kennen lernen. Der göttliche Plan ist nicht mit Buchstaben oder Hieroglyphen auf Papyrusblättern geschrieben. Lebendige, für Gott charakteristische Zeichen in der von Ihm erschaffenen Natur berichten uns von Seinem Plan.

Die Vernunft und der Intellekt der Menschen, die im alten Russland lebten, erlaubten es ihnen, dieses großartige Buch Gottes zu lesen und zu verstehen. Die meisten unserer Zeitgenossen kennen aus Milliarden solcher "GottesBuchstaben" dagegen nur einige wenige. Daher werden wir das göttliche ABC neu erlernen müssen.

Das Buch, das ich gerade schreibe, trägt keinen religiösen Charakter. Auch versuche ich nicht, philosophische Betrachtungen in den Vordergrund zu stellen. Dieses Werk ist vielmehr ein Aufruf an alle Menschen, sich der Forschung und der Erkenntnis des göttlichen Plans zu widmen.

Es ist nicht meine Absicht, zu predigen oder andere zu belehren. Ich verspüre lediglich ein Bedürfnis, meine Leser mithilfe von Bräuchen, die von Magiern zur Bewahrung der Liebe in den Familien genau konzipiert wurden, über die Kultur unserer Vorfahren zu informieren und sie alle aufzurufen, ihre eigenen Schlussfolgerungen in diesem Bereich anhand der Aussagen dieses Buches zu korrigieren oder bewusst zu festigen.

Die Motivation für die Veröffentlichung des vorliegenden Materials lieferten mir die Aussagen und die logischen Schlussfolgerungen von Taiga-Einsiedlern und in erster Linie von Anastasia.

Diese Veröffentlichung ist erforderlich, damit jeder Leser die erhaltene Information auf der Ebene seiner eigenen Gefuhle nachvollziehen kann und dadurch die Fähigkeit erhält, zusammen mit anderen Menschen in Zukunft nur noch so zu handeln, wie es der wahren Logik des Lebens entspricht. Mein Buch ist ein Ausdruck ständiger Hoffnung, dass unsere Generation durch Nachdenken aus ihrer Passivität erwachen und den Aufbau einer neuen Zivilisation für sich selbst und für die eigenen Kinder beschleunigen wird.

Anastasia hat uns eine Konzeption vorgestellt, bei der es wahrscheinlich nur um den folgenden, ersten Schritt des Programms zur Entwicklung der Menschheit geht: "Eine Gesellschaft, in der die Menschen miteinander leben, muss den Plan Gottes anhand des von Ihm zur Verfügung gestellten Materials erforschen, damit sie ihren Planeten in eine wunderschöne, paradiesische Oase verwandeln kann. Es ist wichtig, eine harmonische und ausgewogene Koexistenz aller Lebewesen zu verwirklichen. Wenn es dem Menschen gelingt, dieses Lebensniveau zu erreichen, dann wird er in sich selbst Möglichkeiten entdecken, auch auf anderen Planeten und in anderen Galaxien Leben zu erschaffen."

Obwohl Anastasia ein solch gigantisches Konzept vor Augen hatte, schlug sie vor, zunächst Familienlandsitze aufzubauen. Lasst auch uns mit unseren Nachforschungen zuerst dort beginnen, wo es um allgemein bekannte und, oberflächlich betrachtet, einfache Probleme geht.

3. Kapitel

Warum kommt und geht die Liebe?

Ach, wie groß ist doch die Auswahl an Gedichten und philosophischen Abhandlungen, die diesem Gefuhl gewidmet worden sind! Es ist schwierig, ein literarisches Werk zu finden, in dem dieses Thema nicht mehr oder weniger intensiv behandelt worden ist. Fast alle Religionen sprechen über die Liebe. Allen Betrachtungen liegt die Annahme zu Grunde: Dieses großartige Gefühl wurde den Menschen direkt von Gott geschenkt.

Doch die Realität des heutigen menschlichen Daseins lässt das Gefühl der Liebe oft in einem geradezu sadistischen Licht erscheinen.

Wir wollen der Wahrheit ins Gesicht schauen. Es ist eine statistische Tatsache: "Sechzig bis siebzig Prozent aller Ehen werden geschieden." Bevor es zu einem Zerfall der Familie kommt, leben die beiden ehemals ineinander verliebten Personen noch einige Jahre sinnlos nebeneinander her. Manchmal vergehen diese Jahre nicht ohne Skandale, gegenseitige Beleidigungen und sogar Schlägereien.

Das ursprüngliche, schöne und hinreißende Gefuhl vergeht und wird von Jahren voller Bosheit, gegenseitiger Beleidigungen und Hass abgelöst. Am Ende dieses Weges stehen unglückliche Kinder.

Das ist das traurige Ergebnis der heutigen Auffassung von Liebe.

Kann ein solches Ergebnis des menschlichen Lebens als Geschenk Gottes bezeichnet werden? Ganz und gar nicht!

Ist es nicht eher so, dass wir uns selbst von der Lebensart entfernen, die uns Menschen eigen ist? Gerade deswegen verlässt uns die Liebe. Sie möchte uns dadurch mitteilen: "Ich kann unter solchen Bedingungen nicht existieren. Eure Art und Weise zu leben bringt mich um. Schaut euch zwei nur einmal an. Auch ihr seid schon so gut wie tot."

Ich kehrte in Gedanken immer wieder zu jenem Gespräch mit Anastasias Großvater zurück. Dabei erinnerte ich mich, wie ungewöhnlich die Wortwahl des grauhaarigen Einsiedlers war, als er über die Liebe sprach: "Liebe ist, ihrer Kraft nach, die stärkste kosmische Energie. Sie ist nicht gedankenlos. Gedanken und eigene Gefühle sind ein Teil von ihr. Die Liebe ist ein lebendes, in sich vollkommenes Wesen, ein Lebewesen. Sie wurde nach dem Willen Gottes auf die Erde geschickt. Sie ist bereit, ihre großartige Energie jedem Erdbewohner zur Verfügung zu stellen, damit er in ihr das ewige Leben erlangen kann. Die Liebe besucht jeden Menschen und bemüht sich, ihm den Plan Gottes mit der Sprache der Gefühle mitzuteilen. Doch wenn der Mensch ihr nicht zuhören möchte, sieht sie sich gezwungen, wieder zu gehen. Das geschieht also nicht nach ihrem eigenen Willen, sondern nach dem Willen des Menschen."

Liebe - welch ein rätselhaftes Gefühl! Kein Mensch, der je auf dieser Erde gelebt hat, ist an der Erfahrung der Liebe vorbeigekommen. Doch dessen ungeachtet ist dieses Gefühl bislang unerforscht geblieben.

Einerseits beschäftigen sich mit dem Thema "Liebe" viele Gedichte, Prosawerke und die meisten anderen Ausdrucksformen der Kunst. Andererseits wird in allen betreffenden Kunstwerken nur die Existenz einer Erscheinung festgestellt, die man Liebe nennt. Bestenfalls werden in ihnen die äußeren Erscheinungsformen der Liebe und die Verhaltensweise der Menschen unter Einwirkung des in ihnen entflammten Gefühls beschrieben. Aber ist es überhaupt so dringend erforderlich, das allen bekannte Gefühl der Liebe näher zu untersuchen?

Eine ungewöhnliche und bisher noch nirgendwo anders bekannte Information aus der sibirischen Taiga zeugt davon, dass solche Nachforschungen unbedingt erforderlich sind. Wir müssen lernen, die Liebe zu verstehen. Eine der zutreffendsten Antworten auf die Frage, warum die Liebe geht, könnte wohl ganz einfach lauten: "Sie verlässt uns, weil sie auf kein Verständnis in uns gestoßen ist."

Doch es gab Zeiten, als die Menschen sie gut verstanden.

Urteilen Sie am besten selbst: Bereits vor mehr als zehntausend Jahren verfügten die Wedrussen über Wissen, das ihnen durch bestimmte Handlungen half, die Liebe in ihrem Leben nicht nur zu festigen, sondern auch zu verewigen. Der altwedische Brauch der Trauung stellt eine der erwähnten Handlungen dar.

Nach Veröffentlichung dieses Brauches in einem meiner Bücher neigten viele wissenschaftliche Forscher zu der Behauptung: "Dieser Brauch besitzt die Fähigkeit, die einmal entflammte Liebe in ein ewig andauerndes Gefühl zu transformieren." Ich verglich ihn mit den Bräuchen verschiedener Völker der Vergangenheit und der Gegenwart und fand immer mehr Bestätigung für meine These: "Der altwedische Brauch der Trauung stellt eine von Volksweisheit durchdrungene, rationelle Handlung dar, die auch vielen heutigen Ehepaaren helfen kann, ewige Liebe zu erlangen."

Doch lassen Sie uns die einzelnen Aspekte dieses umfangreichen Themas der Reihe nach erörtern. Fangen wir mit dem wichtigsten an.

 

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