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Friedrich Nietzsche – Wiederentdeckung des Lebendigen

Friedrich Nietzsche - 1882   Lou von Salome, Paul Ree, Friedrich Nietzsche - 1882   Friederich Nietzsche (Edvard Munch, 1902)
Friedrich Nietzsche (1882)   Lou von Salome, Paul Ree, Friedrich Nietzsche (1882)   Friedrich Nietzsche (Edvard Munch, 1902)

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Gesetz wider das Christenthum

Gegeben am Tage des Heils, am ersten Tag des Jahres Eins (– am 30. September 1888 der falschen Zeitrechnung)

Todkrieg gegen das Laster: das Laster ist das Christenthum

Erster Satz. – Lasterhaft ist jede Art Widernatur. Die lasterhafteste Art Mensch ist der Priester: er lehrt die Widernatur. Gegen den Priester hat man nicht Gründe, man hat das Zuchthaus.

Zweiter Satz. – Jede Teilnahme an einem Gottesdienste ist ein Attentat auf die öffentliche Sittlichkeit. Man soll härter gegen Protestanten als gegen Katholiken sein, härter gegen liberale Protestanten als gegen strenggläubige. Das Verbrecherische im Christ-sein nimmt in dem Maasse zu, als man sich der Wissenschaft nähert. Der Verbrecher der Verbrecher ist folglich der Philosoph.

Dritter Satz. – Die fluchwürdige Stätte, auf der das Christenthum seine Basilisken-Eier gebrütet hat, soll dem Erdboden gleich gemacht werden und als verruchte Stelle der Erde der Schrecken aller Nachwelt sein. Man soll giftige Schlangen auf ihr züchten.

Vierter Satz. – Die Predigt der Keuschheit ist eine öffentliche Aufreizung zur Widernatur. Jede Verachtung des geschlechtlichen Lebens, jede Verunreinigung desselben durch den Begriff "unrein" ist die eigentliche Sünde wider den heiligen Geist des Lebens.

Fünfter Satz. – Mit einem Priester an Einem Tisch essen stößt aus: man excommunicirt sich damit aus der rechtschaffnen Gesellschaft. Der Priester ist unser Tschandala, – man soll ihn verfehmen, aushungern, in jede Art Wüste treiben.

Sechster Satz. – Man soll die "heilige" Geschichte mit dem Namen nennen, den sie verdient, als verfluchte Geschichte; man soll die Worte "Gott", "Heiland", "Erlöser", "Heiliger" zu Schimpfworten, zu Verbrecher-Abzeichen benutzen.

Siebenter Satz. – Der Rest folgt daraus.

Der Antichrist

 

Vollständiges Inhaltsverzeichnis der Werke Friedrich Nietzsches,

soweit sie von Nietzsche selbst zur Veröffentlichung bestimmt wurden.

Nach der kritischen Gesamtausgabe, herausgegeben von Giorgio Colli und Mazzino Montinari

 

"In zwei Zuständen nämlich erreicht der Mensch das Wonnegefühl des Daseins, im Traum und im Rausch." (Friedrich Nietzsche)

Die Geburt der Tragödie

  • Versuch einer Selbstkritik.
  • Vorwort an Richard Wagner.

Unzeitgemässe Betrachtungen

  • Erstes Stück: David Strauss der Bekenner und der Schriftsteller.
  • Zweites Stück: Vom Nutzen und Nachtheil der Historie für das Leben.
  • Drittes Stück: Schopenhauer als Erzieher.
  • Viertes Stück: Richard Wagner in Bayreuth.

 

"Wer sich selber sehen will, so wie er ist, muss es verstehen, sich selber zu überraschen, mit der Fackel in der Hand." (Friedrich Nietzsche)

Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister. Erster Band.

  • An Stelle einer Vorrede.
  • Vorrede.
  • Erstes Hauptstück: Von den ersten und letzten Dingen.
  • Zweites Hauptstück: Zur Geschichte der moralischen Empfindungen.
  • Drittes Hauptstück: Das religiöse Leben.
  • Viertes Hauptstück: Aus der Seele der Künstler und Schriftsteller.
  • Fünftes Hauptstück: Anzeichen höherer und niederer Cultur.
  • Sechstes Hauptstück: Der Mensch im Verkehr.
  • Siebentes Hauptstück: Weib und Kind.
  • Achtes Hauptstück: Ein Blick auf den Staat.
  • Neuntes Hauptstück: Der Mensch mit sich allein.
  • Unter Freunden. Ein Nachspiel.

Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister. Zweiter Band.

  • Vorrede.
  • Erste Abtheilung: Vermischte Meinungen und Sprüche.
  • Zweite Abtheilung: Der Wanderer und sein Schatten.

 

"Meinem Leser. Ein gut Gebiss und einen guten Magen – dies wünsch' ich dir! Und hast du erst mein Buch vertragen, verträgst du dich gewiss mit mir!" (Friedrich Nietzsche)

Morgenröthe. Gedanken über die moralischen Vorurtheile.

  • Vorrede.
  • Erstes Buch.
  • Zweites Buch.
  • Drittes Buch.
  • Viertes Buch.
  • Fünftes Buch.

Idyllen aus Messina.

  • Prinz Vogelfrei.
  • Die kleine Brigg, genannt "das Engelchen".
  • Lied des Ziegenhirten. (An meinen Nachbar Theokrit von Syrakusa.)
  • Die kleine Hexe.
  • Das nächtliche Geheimniss.
  • "Pia, caritatevole, amorosissima". (Auf dem campo santo.)
  • Vogel Albatross.
  • Vogel-Urtheil.

Die fröhliche Wissenschaft. ("la gaya scienza")

  • Vorrede zur zweiten Ausgabe.
  • "Scherz, List und Rache." Vorspiel in deutschen Reimen
  • Erstes Buch.
  • Zweites Buch.
  • Drittes Buch.
  • Viertes Buch. Sanctus Januarius.
  • Fünftes Buch. Wir Furchtlosen.
  • Anhang: Lieder des Prinzen Vogelfrei.

 

"Ich möchte verschenken und austheilen, bis die Weisen unter den Menschen wieder einmal ihrer Thorheit und die Armen wieder einmal ihres Reichtums froh geworden sind." (Friedrich Nietzsche)

Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen.

  • [Erster Theil.]
  • Zarathustra's Vorrede.
  • Die Reden Zarathustra's
    • Von den drei Verwandlungen.
    • Von den Lehrstühlen der Tugend.
    • Von den Hinterweltlern.
    • Von den Verächtern des Leibes.
    • Von den Freuden- und Leidenschaften.
    • Vom bleichen Verbrecher.
    • Vom Lesen und Schreiben.
    • Vom Baum am Berge.
    • Von den Predigern des Todes.
    • Vom Krieg und Kriegsvolke.
    • Vom neuen Götzen.
    • Von den Fliegen des Marktes.
    • Von der Keuschheit.
    • Vom Freunde.
    • Von tausend und einem Ziele.
    • Von der Nächstenliebe.
    • Vom Wege des Schaffenden.
    • Von alten und jungen Weiblein.
    • Vom Biss der Natter.
    • Von Kind und Ehe.
    • Vom freien Tode.
    • Von der schenkenden Tugend.
  • Zweiter Theil.
    • Das Kind mit dem Spiegel.
    • Auf den glückseligen Inseln.
    • Von den Mitleidigen.
    • Von den Priestern.
    • Von den Tugendhaften.
    • Vom Gesindel.
    • Von den Taranteln.
    • Von den berühmten Weisen.
    • Das Nachtlied.
    • Das Tanzlied.
    • Das Grablied.
    • Von der Selbst-Überwindung
    • Von den Erhabenen.
    • Vom Lande der Bildung.
    • Von der unbefleckten Erkenntnis.
    • Von den Gelehrten.
    • Von den Dichtern.
    • Von grossen Ereignissen.
    • Der Wahrsager.
    • Von der Erlösung.
    • Von der Menschen-Klugheit.
    • Die stillste Stunde.
  • Dritter Theil.
    • Der Wanderer.
    • Vom Gesicht und Räthsel.
    • Von der Seligkeit wider Willen.
    • Vor Sonnen-Aufgang.
    • Von der verkleinernden Tugend.
    • Auf dem Oelberge.
    • Vom Vorübergehen.
    • Von den Abtrünnigen.
    • Die Heimkehr.
    • Von den drei Bösen.
    • Vom Geist der Schwere.
    • Von alten und neuen Tafeln.
    • Der Genesende.
    • Von der grossen Sehnsucht.
    • Das andere Tanzlied.
    • Die sieben Siegel. (Oder: das Ja- und Amen-Lied.)
  • Vierter und letzter Theil.
    • Das Honig Opfer.
    • Der Nothschrei.
    • Gespräch mit den Königen.
    • Der Blutegel.
    • Der Zauberer.
    • Ausser Dienst.
    • Der hässlichste Mensch.
    • Der freiwillige Bettler.
    • Der Schatten.
    • Mittags.
    • Die Begrüssung.
    • Das Abendmahl.
    • Vom höheren Menschen.
    • Das Lied der Schwermuth.
    • Von der Wissenschaft.
    • Unter Töchtern der Wüste.
    • Die Erweckung.
    • Das Eselsfest.
    • Das Nachtwandler-Lied.
    • Das Zeichen.

 

"Auf welchen Standpunkt der Philosophie man sich heute auch stellen mag: von jeder Stelle aus gesehen ist die Irrthümlichkeit der Welt, in der wir zu leben glauben, das Sicherste und Festeste, dessen unser Auge noch habhaft werden kann." (Friedrich Nietzsche)

Jenseits von Gut und Böse. Vorspiel einer Philosophie der Zukunft.

  • Vorrede.
  • Erstes Hauptstück: von den Vorurtheilen der Philosophen.
  • Zweites Hauptstück: der freie Geist.
  • Drittes Hauptstck: das religiöse Wesen.
  • Viertes Hauptstück: Sprüche und Zwischenspiele.
  • Fünftes Hauptstück: zur Naturgeschichte der Moral.
  • Sechstes Hauptstück: wir Gelehrten.
  • Siebentes Hauptstück: unsere Tugenden.
  • Achtes Hauptstück: Völker und Vaterländer.
  • Neuntes Hauptstück: was ist vornehm.
  • Aus hohen Bergen. Nachgesang.

Zur Genealogie der Moral. Eine Streitschrift

  • Vorrede
  • Erste Abhandlung: "Gut und Böse", "Gut und Schlecht".
  • Zweite Abhandlung: "Schuld", "schlechtes Gewissen" und Verwandtes.
  • Dritte Abhandlung: was bedeuten asketische Ideale?

 

– Hat man mich verstanden? – Dionysos gegen den Gekreuzigten... (Friedrich Nietzsche)

Der Fall Wagner. Ein Musikanten-Problem.

  • Vorwort.
  • Der Fall Wagner. Turiner Brief vom Mai 1888.
  • Nachschrift.
  • Zweite Nachschrift.
  • Epilog.

Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophirt.

  • Vorwort.
  • Sprüche und Pfeile.
  • Das Problem des Sokrates.
  • Die "Vernunft" in der Philosophie.
  • Wie die "wahre Welt" endlich zur Fabel wurde. Geschichte eines Irrthums.
  • Moral als Widernatur.
  • Die vier grossen Irrthümer.
  • Die "Verbesserer" der Menschheit.
  • Was den Deutschen abgeht.
  • Streifzüge eines Unzeitgemässen.
  • Was ich den Alten verdanke.
  • Der Hammer redet.

Der Antichrist. Fluch auf das Christenthum.

  • Vorwort.
  • Gesetz wider das Christenthum.

Ecce homo. Wie man wird, was man ist.

  • Vorwort.
  • Warum ich so weise bin.
  • Warum ich so klug bin.
  • Warum ich so gute Bücher schreibe.
    • Die Geburt der Tragödie.
    • Die Unzeitgemässen.
    • Menschliches, Allzumenschliches. Mit zwei Fortsetzungen.
    • Morgenröthe. Gedanken über die Moral als Vorurtheil.
    • Die fröhliche Wissenschaft. ("la gaya scienza")
    • Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen.
    • Jenseits von Gut und Böse. Vorspiel einer Philosophie der Zukunft.
    • Genealogie der Moral. Eine Streitschrift.
    • Götzen-Dämmerung. Wie man mit dem Hammer philosophirt.
    • Der Fall Wagner. Ein Musikanten-Problem.
  • Warum ich ein Schicksal bin.

Dionysos-Dithyramben.

  • Nur Narr! Nur Dichter!
  • Unter Töchtern der Wüste.
  • Letzter Wille.
  • Zwischen Raubvögeln.
  • Das Feuerzeichen.
  • Die Sonne sinkt.
  • Klage der Ariadne.
  • Ruhm und Ewigkeit.
  • Von der Armut der Reichsten.

 

"Die stillsten Worte sind es, welche den Sturm bringen.
Gedanken, die mit Taubenfüssen kommen, lenken die Welt.
"

(Friedrich Nietzsche. Also sprach Zarathustra. II.
Die stillste Stunde.)

 

Franz Bardon – Erste Tarotkarte – Der_Magier (Der Weg zum wahren Adepten) Vollständiges Inhaltsverzeichnis der Lehrwerke Franz Bardons

 

Anastasia (Wladimir Megre) - Bild: Waldlichtung mit Wildbach (Heinrich Boehmer. 1930) Vollständiges Inhaltsverzeichnis der Anastasia Bücher von Wladimir Megre

 

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